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Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
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Druck

24.04.2012

Drucken mit einer besonderen Passion: Drei Technologien für ein Printprodukt

Hybride Printproduktion bei der G. Peschke Druckerei GmbH in München

Das Unternehmen G. Peschke Druckerei GmbH in München hat sich innerhalb der zurückliegenden nahezu fünfzig Jahre von der reinen Siebdruckerei und Schildermalerei zu einer vollstufigen Druckerei entwickelt, die ihren Marktbereich durch die hybride Produktion von Drucksachen gefunden hat. Der Weg dorthin führte über die ausgefeilte Anwendung der Kombination von Offset-, Digital- und Siebdruck.

Für viele Druckereien stellt sich aktuell die Frage: Womit kann ich auf Dauer und sicher Aufträge generieren? Wie kann ich meinen Mitbewerbern gegenüber besondere Fähigkeiten und Produkte herausarbeiten und in Zeiten von Offset-Überkapazitäten neue Kunden finden? Antworten auf diese Fragen hat die G. Peschke Druckerei, angesiedelt im Osten der bayerischen Landeshauptstadt München, gefunden.

Die Historie

Das in der 2. Generation von Thomas Kirschner geführte Familienunternehmen Peschke Druck wurde im Jahr 1963 als Siebdruckerei und Schildermalerei vom heutigen Senior-Chef Günter Peschke gegründet. Er startete damals im Ein-Mann-Betrieb mit der Produktion. Bereits im Jahr 1972 wurde das Angebot des Siebdruck-Spezialisten um Offsetdruck und eine eigene Weiterverarbeitung erweitert. Gleichzeitig fand eine Verlagerung des Schwerpunktes, weg vom Siebdruck, hin zum Offsetdruck, statt. 1990 installierte man eine digitale Druckvorstufe, führte kurz darauf CtP ein und im Jahr 2002 kam der Digitaldruck dazu.

Hybride Produktion

Heute arbeiten in dem vollstufigen und mit zahlreichen Auszeichnungen prämierten Medienhaus rund 140 Beschäftigte im Drei-Schicht-System an fünf Tagen in der Woche, und in der Vorweihnachtszeit sogar von Montag bis Sonntag. Schwerpunkt der Produktion sind typische Akzidenzen, nahezu immer hochgradig veredelt. Unternehmen wie Audi, BMW und Dallmayer, die Deutsche Post, Porsche, Siemens und Sixt, Werbe-, Design- und Produktionsagenturen sowie Verlage gehören zum Kundenkreis. Neben einer Druckvorstufe mit 20 Arbeitsplätzen, dem Offsetbereich mit zwei neuen Heidelberg-XL-105-Maschinen (Zehnfarben und Fünffarben mit Lack) sowie dem Digitaldruck mit zwei Kodak-Nexpress-Systemen (2100 und 2500) und Siebdruck mit einem Halbautomaten, einem Dreiviertelautomaten und einem Vollautomaten, gibt es eine umfassende Weiterverarbeitung mit fünf Falzmaschinen, zwei Stanzmaschinen, einer Laserstanze, einem Sammelhefter und zwei Polar-Planschneidern. Die XL-Maschinen von Heidelberg ersetzen seit dem Jahr 2011 – aufgrund ihrer kurzen Rüstzeiten und schnelleren Laufleistung – drei gleichzeitig ausrangierte Heidelberg-Maschinen im 3-B-Format. Jährlich verbraucht man bei Peschke circa 74 Mio. Druckbogen und circa 65.000 m2 Druckplatten, der Umsatz im Jahr 2011 betrug 24 Mio. Euro.

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Finishing

24.04.2012

Längst hat die Industrialisierung in der Druckbranche Einzug gehalten. Die Themen JDF und Vernetzung werden seit dem Jahr 2000 heiß diskutiert und vielfach in Vorstufe und Druck angewendet. Doch wie sehr kommt in der Druckweiterverarbeitung die Workflowoptimierung durch Vernetzung zum Tragen? Wir haben Vertreter der CIP4-Organisation, Unternehmer und Kenner der Branche nach ihrer Meinung zu diesem Thema befragt.

Wenn heute bei einem klassischen Weiterverarbeiter ein Auftrag eintrifft, so hat dieser meist schon einen langen Weg durch Kreation, Auftragsbearbeitung, Vorstufe und Druck hinter sich und das Printprodukt eine hohe Wertschöpfung erreicht. Ab diesem Zeitpunkt ist die Leistung der Weiterverarbeitung gefragt, denn Kosteneffizienz, hohe Qualität und zeitoptimierte Verarbeitung sind Themen, die jetzt hier auf der Tagesordnung stehen. Hier ist man gefordert, eingehende Aufträge möglichst effektiv und kostenbewusst zu bearbeiten, doch nicht überall kommt dafür die Vernetzung per JDF zum Einsatz. Wir fragen nach den Gründen.

Stein + Lehmann, die Buchbinder

Vor gut zehn Jahren vereinigten sich die Buchbindebetriebe Heinz Stein und Buchbinderei Lehmann zu Stein+Lehmann. Heute sind hier 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 40 meist selbst ausgebildete Industriebuchbinder, mehrere Industrie- und Handwerksmeister und vier Ingenieure beschäftigt. Das zeugt von hoher Fachkompetenz. Auf 5000 m² Produktionsfläche werden Broschüren, Kataloge und Festeinbände hergestellt. Der Festeinbandbereich erwirtschaftet mittlerweile mehr als die Hälfte des Umsatzes.

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Medienvorstufe

24.04.2012

Prinovis: Medienbruch im Proofprozess gehört der Vergangenheit an

Der Konzern Prinovis hat an seinen fünf Standorten durch die Installation von Softproofing-Stationen an den Leitständen der Tiefdruck-Rotationen die Voraussetzungen für durchgängig digitale Abmusterungs- und Freigabeprozesse geschaffen. Nun gilt es, die Kunden vollends von den modernen Farbproof-Abläufen zu über-zeugen und technisch vergleichbar aufzustellen, damit sich die mittlere sechsstellige Investition schnell auszahlt.

Durchgängig digitalen Freigabeprozessen zur Farbabstimmung von Drucksachen gehört die Zukunft, keine Frage. Zu groß sind mittelfristig die Vorteile für Druckerei und Kunde, sowohl monetär als auch zeitlich. Um nur einige zu nennen: Proofzeiten entfallen, Transportzeiten/-kosten sowie Materialkosten von Hardcopys entfallen ebenfalls, Proofs sind allen Partnern gleichzeitig verfügbar, es gibt die Möglichkeit digitaler Korrekturvergleiche und alle Zu- und Eingriffe werden in einer Historie dokumentiert, was für eine klarere und verifizierbare Kommunikation zwischen den Partnern sorgt.
Dies gilt nicht nur für den Offsetdruck, wie das jüngste, standortübergreifende Beispiel „Softproofing in der Zeitungsproduktion bei Axel Springer“ zeigt (vgl. DD Nr.18, S. 12ff.), sondern auch für den Tiefdruck mit seinen wesentlich höheren Anforderungen. Die Überarbeitung des Tiefdruckstandards (2009) und die neuen ICC-Profile PSR_v2 haben hier für mehr Kompatibilität zwischen Hard- und Softproof gesorgt; kombiniert mit den verbesserten Möglichkeiten der aktuellen Monitor-Technik sind die Voraussetzungen für eine technisch einwandfreie Umsetzung am Leitstand der Druckmaschine gegeben – so sieht das auch der europäische Branchenprimus Prinovis.

Vorerfahrung durch Kundensystem. Schon seit 2006 wickelt Prinovis Liverpool sämtliche Aufträge (neun Publikationen) des Kunden News International ohne Medienbruch über eine kundenindividuelle Softprooflösung mit dem Namen „Karma-System“ ab (allerdings ohne standardisierte Profilierungen!). Doch seitens Prinovis war eine konzernübergreifende Standard-Lösung gefordert, gleichermaßen für die Standorte Nürnberg, Dresden, Ahrensburg und Itzehoe, um mit Jobs jederzeit auch auf andere Produktionsstandorte „ausweichen“ oder evtl. auch gesplittet produzieren zu können – bei identischen Freigabeprozessen und mit derselben Farbsicherheit. So setzte man sich ab 2008 kontinuierlich mit am Markt verfügbaren Hard- und Softwarelösungen und ihren Anbietern auseinander und entwickelte parallel einen Anforderungskatalog für eine Gesamtlösung auf Basis der unterschiedlichen Standortbedingungen. „Geprüft werden musste vor allem, wie man unter den Rahmenbedingungen, die man im Drucksaal vorfindet, am Ende eine farbliche Umsetzung hinbekommt, die vom Ergebnis her mindestens gleich gut ist wie der Hardcopyproof“, berichtet Dr. Hans Wulf vom Prinovis-Prozess-Entwicklungsteam in Dresden, zugleich Projektleiter Softproofing Gesamtkonzern Prinovis. „Knackpunkt ist hier der Balanceakt zwischen dimmbarem Normlicht, Monitorleuchtkraft und den Umgebungslichteinflüssen. Wir mussten wirklich einige verschiedene Be­leuchtungsszenarien durchspielen, um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.“
Und dieser Nenner entspricht natürlich den Regularien der ISO-Norm 12646. Abgemustert wird also künftig in Just-Kabinen bei „dunklen“ 500 Lux Normlichtumgebung und maximaler Leuchtkraft des Monitors. Zum Einsatz kommen 30-Zoll Eizo-Monitore, auf denen im Querformat jeweils eine Doppelseite aus der Tiefdruck-Strangproduktion abbildbar ist. Abmusterungstests mit Hardcopyproofs bei gleicher Lichtumgebung ha­ben gezeigt, dass sich die Wahrnehmung gegenüber dem Softproof kaum verschiebt – alles also nur eine Sache der Akzeptanz bei den Druckern, wie Dr. Wulf meint. Wobei interessanterweise bei Prinovis zunächst gar nicht der Drucker selbst, sondern vielmehr eine spezielle Abteilung für die Grundabstimmung der Druckmaschine zuständig ist. Die speziell geschulten Leute des „Druckservice“ übernehmen generell die Farbsteuerung an der Maschine, das Abnehmen der Farb-OK-Bogen und das Freigeben für den Fortdruck.

 

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