06.12.2023

Verkaufen Sie die Sicherheit von Druckerzeugnissen und sichern Sie so Ihren Erfolg

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Das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher in Social-Media-Plattformen schwindet. Gleiches gilt für unaufgefordert zugeschicktes, aufdringliches und betrügerisches digitales Marketing. Der Druckbranche eröffnet das einzigartige Möglichkeiten, sich erfolgreich zu positionieren. Dieser Artikel erklärt, wie Sie bei Stamm- sowie potenziellen Neukundinnen und -kunden Erfolge erzielen, wenn Sie bei Druckerzeugnissen betonen, dass diese von „sicheren Absendern“ stammen.

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Ich grüße alle Mitgliederinnen und Mitglieder von Printerverse! Die letzten Jahre waren, gelinde gesagt, eine wilde Zeit. Ich fühle mich geehrt, wieder an dieser Serie mitwirken und Ihr Botschafter für die drupa 2024 sein zu können. Zudem werde ich vom 28. Mai bis 7. Juni Gastgeber der dna - drupa next age-Sonderschau in Halle 7 sein. Dazu später mehr!

Hier werde ich das Thema „Druckerzeugnisse in der digitalen Welt“ diskutieren.

Derzeit leben, kommunizieren, lernen, vermarkten, verkaufen, kaufen usw. wir alle sowohl auf digitalen Plattformen als auch auf konventionellen Wegen – egal, ob separat oder in kombinierter Form. Druckerzeugnisse finden wir nur noch selten in rein physischer Form. Das Einbinden von Links jeglicher Art zu digitalen Medien macht sie zu Elementen von Multikanal- oder Omnichannel-Strategien. Selbst auf meinen Einweg-Einkaufstüten sind URLs aufgedruckt. Ich habe auch welche mit QR-Codes gesehen.

Das Aufkommen des digitalen und des Social-Media-Marketings sowie die Informationsfülle, die uns über alle Geräte und Kanäle erreicht, zählen zu den großen Veränderungen der vergangenen Jahre. Vorangetrieben von der Pandemie wurde die elektronische Kommunikation für viele Markenartikelhersteller und andere Unternehmen zum Standardweg ihrer Kundenbindung. Und als sich die Tür zum „Posteingang“ einen Spalt öffnete, hatten Spammer und Betrüger leichtes Spiel, sie weit aufzustoßen.

Im Dezember 2022 erhielt ich vermeintlich von meiner Bank eine E-Mail, ich solle mein Konto aktualisieren. Mit meiner „kriminaltechnischen Spürnase“ prüfte ich jede Zeile dieser E-Mail, um sicherzustellen, dass es sich um eine authentische Nachricht handelte. Ich sah mir den Haftungsausschluss genau an. Die Mail enthielt weder Rechtschreib- noch Grammatikfehler. Auch das Logo, das Jahr und die Copyright-Informationen waren korrekt. Ich hielt die E-Mail für sicher und klickte sie an.

Mein Mac öffnete Safari, und der Browser versuchte etwas zu öffnen, was nicht die Webseite meiner Bank war. Ich stürzte mich auf meine Tastatur, griff nach meiner Maus und beendete Safari. Mein Herz raste... Trotz meiner digitalen Detektivarbeit hatten sie mich reingelegt!

Ich beendete alle Programme, öffnete mein Antivirus-Programm Norton und klickte auf „Vollständiger Scan“. In den eineinhalb Stunden, in denen ich dem rotierenden Norton-Rad zusah, ob die Software Viren oder Malware finden würde, habe ich zwei wichtige Lektionen gelernt.

Erstens habe ich trotz Cloud-Speicher, Datensicherungen auf Festplatte und Time Machine ein echtes Problem damit, dass ich auf meinem Computer Dateien horte. Jede Minute, in der nutzlose Dateien oder vierfache, an verschiedenen Orten gespeicherte Kopien ein- und derselben Dateien überprüft wurden, war durchaus schmerzhaft.

Die zweite Lektion war eher ein „Aha-Erlebnis“. In dem halb-hypnotischen Zustand, in dem ich das sich drehende Norton-Rad beobachtete, wurde mir bewusst: Hätte ich von meiner Bank eine Mitteilung per Post bekommen, wäre ich sicherlich über die angegebene URL oder den QR-Code ins Internet gegangen. Ich hätte diese URL besucht und/oder den QR-Code gescannt, ohne daran zu zweifeln, dass die Informationen rechtmäßig von meiner Bank stammen und die digitale „Brücke“ sicher ist.

Vertrauen bringt den Druck in eine starke Position 

Ich habe ChatGPT gebeten, mir die wichtigsten Datenschutzverletzungen bei Verbraucherdaten und ihre Folgen aufzulisten. Hier einige der Informationen, die ich bis einschließlich des Jahres 2021 erhielt.

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Ich war persönlich von drei dieser Datenschutzverletzungen betroffen. Alarmierende E-Mails führten zu lästigen Passwortänderungen – zum Glück nicht zu mehr. Allerdings hinterlege ich meine Kreditkarte nicht mehr in meinen Apps und verwende – wo es möglich ist – Google Pay oder PayPal als bevorzugte Zahlungsmethode. Dann fragte ich ChatGPT, was die Menschen am digitalen Marketing beunruhigt. Hier einige der Ergebnisse:

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Eine individualisierte Auflage von 2.000 Heineken-Flaschen, entworfen von Silas Amos in Zusammenarbeit mit der Illustratorin Emily Forgot.

Diese Ängste sind inzwischen ein Bestandteil unserer kollektiven menschlichen Erfahrung – und auch unserer gemeinsamen Verbrauchererfahrung. Hier kommt die Möglichkeit ins Spiel, den Druck als sicheres Kommunikationsmedium und damit erfolgreich zu positionieren – auch im Hinblick auf die Sicherheit von Marketing-Budgets und die Ergebnisse von Werbekampagnen.

Menschen vertrauen Druckerzeugnissen 

Vor einigen Jahren las ich einen Artikel zu einem Interview mit einem Herrn in New York, der sich auf dem aufstrebenden Cannabismarkt orientieren und sich dort einen Platz sichern wollte. Nennen wir ihn Dan. Um eine Lizenz für die Eröffnung einer Apotheke zu erhalten, musste er sich mit einem Berg von Formalitäten und zeitraubender Verwaltungsbürokratie auseinandersetzen. Der Autor erzählte das alles in seinem Artikel, berichtete aber zunächst über eine Visitenkarte, die Dan ihm bei ihrem ersten Treffen überreichte – und die ihn stark beeindruckt hatte.

Diese Visitenkarte war aus einem auffallend dickem Material hergestellt und mit geprägten Buchstaben sowie mit Goldfolie an den Rändern veredelt. Zudem war sie beidseitig bedruckt. Der Autor schrieb, sie sei die schönste Visitenkarte, die er jemals bekommen habe. Sie erschien ihm sehr teuer, und so fragte er Dan, wie viel er für diese Karten bezahlt habe. Sofern ich mich recht erinnere, waren es pro Karte zwischen 5 und 8 US-Dollar. Dan ließ stets nur wenige dieser Karten drucken – so wie er sie zum Beispiel für das Gespräch mit dem Autor oder für Treffen mit Bankern und Anwälten im Laufe einer Woche benötigte.

Angesichts der Kosten wollte der Autor von Dan erfahren, warum er so viel Geld für seine Visitenkarten ausgebe. „Diese Karte macht mich vom Apotheker zum Geschäftsmann“, lautete Dans Antwort. 

Gedrucktes vermittelt Autorität, schafft Glaubwürdigkeit und festigt das Image 

Druckerzeugnisse sind virenfrei. Sie können nicht manipuliert werden. Und sie können eine vertrauenswürdige und sichere Brücke in die digitale Welt bilden. Die Rede ist hier von QR-Codes. Oder besser gesagt, der Renaissance dieser Codes.

Ausgelöst von der Pandemie erobern QR-Codes die Welt. Sie ermöglichen „berührungslose“ Erlebnisse und dienen als sichere digitale Brücke zur Online-Kommunikation: unter anderem zu Informationen, Speisekarten, zum Einkaufen oder zum Bezahlen. Auch die Voice-first-Technologie (digitale Sprachassistenten) fungiert als sichere digitale Brücke, wenn Handlungsanweisungen in gedruckter Form weitergegeben werden. Zum Beispiel kann ich Alexa/Google/Siri bitten, an eine gemeinnützige Organisation zu spenden, indem ich in der Kommunikation einen bestimmten Satz sage. Dieser Prozess erfordert einige Einstellungen bei Amazon, Google und Apple sowie IT-Kenntnisse. Noch ist er nicht demokratisiert, aber das wird kommen. Und wenn es so weit ist, gibt es kein Zurück mehr.

Das Jahr 2023 eröffnet Druckereien und Vermarktern hier eine neue Vertriebschancen. Sie können dem wachsenden Problem des Aufstiegs des Online-Betrugs und den Ängsten der Verbraucherinnen und Verbraucher begegnen, indem sie die Autorität von Druckerzeugnissen herausstellen und in sie sichere digitale Brücken integrieren. Inzwischen hat hier wohl jedermann seine persönlichen Erfahrungen gemacht. Die Druckindustrie kann davon profitieren.


Unternehmen unterstützen, mit Druckerzeugnissen Vertrauen zu gewinnen

Wie sieht die Zukunft aus? Das ist für mich die spannendste Frage. Das Metaversum (eine globale virtuelle Realität) kommt. Und die virtuelle B2B- und B2C-Welt braucht die Gesamtheit der Druckwelt, um ihre Waren und Materialien aus dem digitalen Raum in den physischen Raum zu bringen – auch phygital genannt (die Verbindung der physischen mit der digitalen Welt).

Es gibt viel zu lernen über phygital, KI (Künstliche Intelligenz) und neue Technologien, die unsere Branche revolutionieren und beleben werden. Diese und weitere Themen werden auf der dna - drupa next age-Sonderschau der drupa 2024 in Halle 7 behandelt. Es ist mir eine Ehre, dieses spannende Programm gemeinsam mit Frank Tueckmantel moderieren zu dürfen. Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören, wenn Sie der Welt etwas Neues mitteilen möchten – egal, ob Ihr Unternehmen etabliert ist oder Sie ein Start-up sind. Jungunternehmerinnen und -unternehmer brauchen keine Scheu zu haben! Sprechen Sie uns an und rücken Sie Ihren Moment ins Rampenlicht. Nutzen Sie die globale Vernetzung, die in sämtlichen Messehallen stattfindet.

 Bis dahin gilt: Drucken und gedeihen Sie!

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Deborah Corn ist die internationale Botschafterin von The Printerverse. Sie gibt Druckereien und Marketing-Fachleuten weltweit Inspiration, Weiterbildung und Ressourcen an die Hand und hilft ihnen, mit ihren Druckerzeugnissen kreativ und geschäftlich erfolgreich zu sein. Sie moderiert auf The Printerverse Podcasts, die in 146 Ländern ausgestrahlt werden. Zudem ist sie Produzentin von ProjectPeacock.TV. Darüber hinaus ist sie Gründerin des International Print Day, von Print Across America (bald die ganze Welt!) und von Girl #1 bei Girls Who Print – der größten unabhängigen, globalen Organisation für Frauen in der Branche. Auf ihrer Website PrintMediaCentr.com sowie über ihre Initiativen und sozialen Kanäle kommuniziert Corn mit weltweit mehr als 250.000 Druckfachleuten, Einkäufern und Vermarktern von Druckerzeugnissen, Designerinnen und Designern sowie Studentinnen und Studenten.

 

Corn ist erreichbar auf LinkedIn

„Vorangetrieben von der Pandemie wurde die elektronische Kommunikation für viele Markenartikelhersteller und andere Unternehmen zum Standardweg ihrer Kundenbindung. Und als sich die Tür zum „Posteingang“ einen Spalt öffnete, hatten Spammer und Betrüger leichtes Spiel, sie weit aufzustoßen.“

„Wenn das Klicken auf Links in E-Mails Daten, Privatsphäre und Unternehmen zerstören kann, kann die Positionierung des Drucks als sichere digitale Brücke eine lukrative Kundenkommunikation und Vertriebsstrategie ergeben.“

 

„Druckerzeugnisse sind das ursprünglichste Datensicherungsinstrument und die Basis sicherer Kundenbeziehungen.“

 

„Druckerzeugnisse haben Autorität. Druckerzeugnisse schaffen Glaubwürdigkeit. Druckerzeugnisse zementieren das Image. Sie können sogar aus einem Apotheker einen Geschäftsmann machen.”

Interview with Malte Seifert, Director Metals & Autonomous Technologies, about XPONENTIAL Europe 2025
Malte Seifert, Director Metals & Autonomous Technologies

Die Messe Düsseldorf wird vom 18. bis 20. Februar 2025 erstmals die XPONENTIAL Europe ausrichten. Als globaler Treffpunkt für unbemannte Systeme, Mobilität und Robotik steht sie im Zentrum autonomer Technologien. Wir sprachen mit Malte Seifert, Director Metals & Autonomous Technologies, über die Hintergründe, Herausforderungen und Chancen dieser Veranstaltung.

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